Kontamination

ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG

Eine elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge, ESD) wird von einer Reihe von Faktoren verursacht und normalerweise ist der Kontakt von Materialien die Ursache. Sie kann durch alltägliche Vorkommnisse verursacht werden, etwa wenn eine Person ein Stück Styropor aufhebt oder über einen Teppich geht, und selbst Staub in der Umgebung kann die Ursache sein.

Positive und negative Ladungen werden in den Materialien gespeichert und von den Personen herumgetragen. Der menschliche Körper kann bis zu 25.000 V speichern. Diese Ladung wird dann von dem empfangenden Objekt abgeleitet, denn der Strom sucht einen Weg, um ungehindert abzufließen. Das Metallgehäuse eines Objekts dient oft als Ableiter für statische Ladungen, doch auch andere Materialien sind geeignet.

ABLEITUNG STATISCHER LADUNGEN

Die Kontrolle statischer Ladungen ist besonders in der Herstellung elektronischer Bauteile wie Platinen und Halbleiter von kritischer Bedeutung.

Da sich Handlungen, die statische Ladungen generieren, praktisch nicht vermeiden lassen, beugt man Schäden an ESD-sensiblen Geräten am besten dadurch vor, dass man eine Umgebung herstellt, in der sich keine statischen Ladungen aufbauen. Dies erfolgt etwa durch die Vermeidung hochgradig aufladender Materialien im kontrollierten Bereich und durch die Verwendung von Erdungsmatten. Die Matten und Bodenbeläge zur Kontaminationskontrolle von Dycem erfüllen alle diese Voraussetzungen. Sie leiten statische Aufladungen nachweislich ab 108 Ohm ab und reduzieren so die potentiellen Schäden.

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