KONTAMINATION

ÜBER KONTAMINATION

80 %

80 % der Kontamination gelangt an Schuhen oder Rädern in geschützte Bereiche

27 %

Klebematten verhindern nur 27% der Kontamination

215.000

215.000 Partikel werden bei jedem Abziehen einer Klebematte freigesetzt

Kontamination in Reinräumen, kritischen Bereichen und kontrollierten Umgebungen bereitet immer mehr Sorgen, sei es in Pharmaunternehmen, in der Automobilherstellung, der Halbleiterfertigung, der lebensmittelverarbeitenden Industrie oder in Datenspeicherzentren. Zwar wird Kontamination – egal ob am Fuß, an Rädern oder luftgetragen – oft einfach als „Staub“ oder „Schmutz“ abgetan, doch sie birgt Gefahren mit potentiell verheerenden Auswirkungen. Kontamination kann in einer kritischen Umgebung weitreichende Folgen auf Qualität, Produktertrag, Effizienz und Gewinnspanne haben.

PARTIKEL

Die sichtbaren und unsichtbaren Feinde
Es ist bekannt, dass Partikelverunreinigungen in kritischen Bereichen die Qualität, die Produktausbeute, die betriebliche Effektivität und die Profitabilität negativ beeinflussen können. Partikel können lebensfähig oder nicht lebensfähig sein, aus verschiedenen Materialien bestehen, von verschiedenen Orten kommen und große Entfernungen zurücklegen.

Auch außerhalb der kritischen Bereiche können Partikel potentiell ein Problem darstellen, besonders die kleinen, leichten und unsichtbaren Partikel. Selbst ziemlich große Partikel, die sich am Boden abgelagert haben, können leicht in kleinere Partikel zerbrechen und dann zurück in die Luft gelangen. Diese über die Luft übertragenen Partikel gelangen nun in den kritischen Bereich, wo sie eine potentielle Gefahr darstellen.

Es gibt zwei Haupttypen von Kontamination durch Partikel:

Externe
Die allgemeine atmosphärische Kontamination, die in Ihre Anlagen eindringt.

Interne
Ein Mensch kann pro Minute 5 bis 10 Millionen Partikel aus Haut, Haar, Schmutz und Kleidern generieren.

FEINE PARTIKEL

Haupteigenschaften feiner Partikel:

  • Sie bewegen sich mit der Luft, in die sie freigesetzt wurden.
  • Aufgrund der Schwerkraft setzen sie sich zwar langsam ab, doch können sie über lange Zeit hinweg in der Luft schweben.
  • Wenn sie sich absetzen, besteht das Risiko, dass sie kritische Produkte oder Prozesse kontaminieren.
  • Die kleinen, leichten Partikel (< 5 µm) sind für das bloße Auge in der Regel unsichtbar und man nennt sie gemeinhin luftgetragene molekulare Kontaminanten (Airborne Molecular Contaminants, AMC) oder ultrafeine Partikel (UFP). Sie können über Stunden hinweg in der Umgebung verbleiben, wo sie sich rasch verteilen und die Atmosphäre verunreinigen.
  • Unsichtbare luftgetragene Allergene wie Pollen, Schimmelsporen und Staubmilben treiben in der Luft und werden eingeatmet. Pollen wurden 650 Kilometer vor der Küste und in über 3 Kilometern Höhe nachgewiesen.
  • In unbewegter Luft kann es bis zu 15 Stunden dauern, bis sich ein 1 Mikrometer großer Partikel absetzt. Egal ob Ihr Betrieb in industrieller, kontrollierter, kritischer oder steriler Umgebung geführt wird: Kontaminationskontrollmatten und -bodenbeläge von Dycem reduzieren die vorhandenen Partikel um bis zu 99,9 %.

Kontamination auf dem Fußboden

80 % aller Kontamination gelangt über Schuhen oder Räder in kritische Umgebungen (Quelle: 3M). Deshalb ist die Kontrolle von Kontamination und Kreuzkontamination in Bodenhöhe oder -nähe ein entscheidender und grundlegender Beitrag zum Schutz Ihrer kritischen Umgebung vor Partikeln.

Kontrolliert man sie nicht, kann die Kontamination vom Boden durch Bewegungen eines Körpers in der kritischen Umgebung aufgewirbelt werden und erneut in die Luft gelangen. Auf ungeschützten Böden können Kontaminanten außerdem an Schuhen und Rädern von Wagen haften bleiben, von denen sie dann im kritischen Bereich verbreitet werden.

In manchen Fällen wie zum Beispiel in pharmazeutischen Anlagen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben sind Maßnahmen zur Reduzierung der Kontamination kritischer Umgebungen gesetzlich vorgeschrieben. Doch auch sonst sind sich Aufsichtsbehörden wie die FDA und professionelle, im Risikomanagement tätige Prüfteams einig, dass die Kontrolle der Kontamination am Boden ausgesprochen wichtig ist.

Das Verlegen der Matten oder Bodenbeläge von Dycem Contamination Control vor allen Zugängen zu kritischen Bereichen verhindert das Eindringen von bis zu 99,9 Prozent aller von Schuhen oder Rädern übertragenen Kontaminanten in die kritischen Bereiche (Quelle: Dr. C. Clibbon, GSK).

DYCEM – DIE WIRKSAMSTE LÖSUNG GEGEN KONTAMINATION AM BODEN

Unten sehen Sie Aufnahmen der Kontamination am Boden vor und nach dem Verlegen von Dycem.

Heatmap der Kontamination ohne Dycem

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Heatmap der Kontamination mit Dycem

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BEDROHUNGEN FÜR IHR GESCHÄFT

Kontamination über die Luft sowie an Schuhen und Rädern kann zu einer ernsten Bedrohung für Qualität, Produktausbeute, betriebliche Effizienz, Gewinnentwicklung und Ihren guten Ruf werden. Die Folgen sind oftmals:

Gesperrte Chargen
Ein einziger Mikroorganismus in einer Charge steriler Medikamente kann dazu führen, dass die gesamte Charge ausgesondert und vernichtet wird, ja unter Umständen wird sogar der gesamte Betrieb heruntergefahren.

Zurückgerufene Ware
Der Ruf Ihres Unternehmens wird – unter Umständen irreparabel – geschädigt, wenn Sie ein kontaminiertes Produkt zurückrufen müssen.

Beeinträchtigung der Produktausbeute
Kontamination macht Nachbearbeitungen notwendig und das wirkt sich negativ auf die Produktausbeute und die Gesamtrentabilität aus.

Krankenhausinfektionen
In Einrichtungen des Gesundheitswesens erhöht Kontamination das Risiko von Krankenhausinfektionen wie MRSA.

Probleme bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Eine kontaminierte Umgebung und kontaminierte Produkte stellen mit Blick auf Ihre Mitarbeiter und Kunden ein Risiko für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dar.

BESTEHT IN IHREM UNTERNEHMEN EINE BEDROHUNG?

Überwältigende 80 % aller Kontamination gelangt an Schuhen und Rädern in Ihre kritische Umgebung (Quelle: 3M). Werden an allen Zugangswegen korrekt dimensionierte und gewartete Dycem-Produkte verlegt, kann diese Kontamination um bis zu 99,9 % verringert werden.

Um schnell und einfach herauszufinden, ob Ihre kritischen Räumlichkeiten kontaminiert werden, legen Sie einfach ein Dycem-Muster auf den Boden und laufen Sie darüber. Hinterlässt der erste Tritt einen Abdruck, sind an den Sohlen Partikel vorhanden. Gehen Sie mehrere Schritte, bis keine Fußabdrücke mit Kontamination mehr sichtbar sind. Das gibt Ihnen eine gute Orientierung, wie großflächig die Matte oder der Bodenbelag von Dycem Contamination Control in Ihrem Fall sein muss.

Eine elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge, ESD) wird von einer Reihe von Faktoren verursacht und normalerweise ist der Kontakt von Materialien die Ursache. Sie kann durch alltägliche Vorkommnisse verursacht werden, etwa wenn eine Person ein Stück Styropor aufhebt oder über einen Teppich geht, und selbst Staub in der Umgebung kann die Ursache sein.

Positive und negative Ladungen werden in den Materialien gespeichert und von den Personen herumgetragen. Der menschliche Körper kann bis zu 25.000 V speichern. Diese Ladung wird dann von dem empfangenden Objekt abgeleitet, denn der Strom sucht einen Weg, um ungehindert abzufließen. Das Metallgehäuse eines Objekts dient oft als Ableiter für statische Ladungen, doch auch andere Materialien sind geeignet.

ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG

Klebematten gegen elektrostatische Entladung

Dycem Klebematten zur Kontaminationskontrolle haben einen zusätzlichen Vorteil – sie haben die Eigenschaften, vor ESD und andere Vorkommnissen zu schützen.

WAS IST ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG (ESD) ?

Elektrostatische Entladung (ESD) wird durch eine Reihe von Faktoren verursacht und entsteht in der Regel durch den Kontakt von Materialien. Sie kann durch alltägliche Vorkommnisse erzeugt werden, z. B. wenn eine Person ein Stück Styroporverpackung in die Hand nimmt oder über einen Teppich läuft; sie kann sogar durch Staub in der Umgebung verursacht werden.

Positive und negative Ladungen sind in Materialien gespeichert und werden von Menschen getragen. Der menschliche Körper ist in der Lage, eine Ladung von bis zu 25.000 V zu speichern. Diese Ladung wird dann durch das aufnehmende Objekt abgeleitet (ESD), da der Strom einen ungehinderten Weg sucht. Das Metallgehäuse eines Objekts dient oft als Leiter für die statische Aufladung, aber sie kann auch durch andere Materialien auftreten.

Die meisten Menschen begegnen elektrostatischen Auf- oder Entladungen (ESD) durch ganz alltägliche Vorgänge, wie z. B. das knisternde Gefühl nach dem Entleeren von Kleidung aus einem Wäschetrockner, das Scharren oder Laufen über einen Teppich und das Ergreifen eines Türgriffs, das Festhalten an metallenen Treppengeländern, Rolltreppen oder, noch unangenehmer, das Händeschütteln mit anderen Menschen und der Erhalt eines Stromschlags.

Laienhaft erklärt: ESD entsteht, wenn zwei Materialien aneinander reiben und sich dadurch positiv aufladen. Sobald Ihr Körper damit in Berührung kommt, wird die positive Ladung auf Sie übertragen und entweicht, wenn möglich, aus Ihnen, was gemeinhin als “elektrischer Schlag” bezeichnet wird.

Darüber hinaus werden andere Aspekte, wie z. B. Staubpartikel, im Rahmen von ESD- und Ableitungsdiskussionen über geladene Oberflächen oft weniger beachtet.

Staub ist einer der Hauptfeinde, der ESD-Ereignisse auslösen kann.

Das Einbringen von Staub und kontaminierten Partikeln in eine hochsensible Umgebung wie die Halbleiterfertigung oder Reinräume kann die Produktion beeinträchtigen.

In der heutigen Zeit, mit dem zunehmenden Einsatz von Technologie und Vertrauen, umgeben die aktuellen Diskussionen über ESD jedoch hauptsächlich elektronische Geräte und die Halbleiterfertigung.

Die zunehmende Empfindlichkeit der Geräte und die Technologie in der Elektronikindustrie, welche sich immer mehr in Richtung Nanotechnologie bewegt, erhöht die Maßnahmen, welche Hersteller, Verarbeiter und Produzenten ergreifen müssen, um einen Schutz für ESD-sichere Arbeitsumgebungen zu gewährleisten.

Diese sind zwingend erforderlich, um eine sichere Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter zu gewährleisten und, was vielleicht noch wichtiger ist, um die Produktqualität und den Produktertrag zu schützen. Das Vorhandensein von ESD-Ladungen kann die Integrität eines elektrischen Geräts, eines Halbleiters oder einer Chipscheibe beeinträchtigen, was sich auf die Funktionalität auswirkt oder sie im schlimmsten Fall komplett zerstört.

Eine der wichtigsten Lösungen zur Vermeidung von Schäden an ESD-empfindlichen Geräten besteht darin, eine Umgebung zu schaffen, welche den Aufbau statischer Aufladung verhindert und einen Schutz vor elektrostatischer Entladung bietet.

Dies kann den Ausschluss von stark aufladenden Materialien aus dem kontrollierten Bereich und die Verwendung von Erdungsmatten, wie z. B. die Kontaminationskontrollmatten oder Bodenbeläge von Dycem, beinhalten, welche nachweislich statische Aufladung mit 108 Ohm ableiten und die Schäden, welche sie verursachen können, reduzieren.

WAS IST STATISCHE ABLEITUNG?

Statische Kontrolle ist besonders wichtig bei der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Komponenten wie Leiterplatten und Halbleitern.

Da es fast unmöglich ist, statikerzeugende Vorgänge zu vermeiden, besteht die beste Möglichkeit zur Vermeidung von Schäden an ESD-empfindlichen Geräten darin, eine Umgebung zu schaffen, welche den Aufbau von Statik verhindert. Dies kann den Ausschluss von stark aufladenden Materialien aus dem kontrollierten Bereich und die Verwendung von Erdungsmatten, wie z. B. die Kontaminationskontrollmatten oder Bodenbeläge von Dycem, beinhalten, welche nachweislich statische Aufladung mit 108 Ohm ableiten und den Schaden, welchen sie verursachen kann, reduzieren.

Unabhängig davon, wie streng die Vorschriften sind, werden Partikel in kontrollierten oder Reinraumumgebungen vorhanden sein. Diese können durch Personal, Produktionsanlagen oder den Prozess selbst entstehen.

Dycem Workzone ESD-Matten bieten Schutz vor elektrostatischer Entladung, um die Risiken statischer Aufladung zu reduzieren. Insbesondere in Reinraumumgebungen beinhaltet dies die umfassende Verwendung von erdenden, statisch ableitenden und leitfähigen Materialien wie ESD-Bodenmatten.

Unsere antistatischen Bodenmatten helfen, die schädlichen Auswirkungen von ESD-Aufladung zu vermeiden. Da sie aufgrund ihrer Herstellungsweise von Natur aus klebrig sind, ist die Verwendung von Dycem Reinraummatten wegen ihrer ESD-Schutzvorteile für Reinräume und andere Einrichtungen, welche das Risiko von ESD und statischer Ableitung reduzieren müssen, unerlässlich.

Dycem klebematten sind in einer Reihe von Farben und Ausführungen erhältlich. Sie sind begehbar oder mit Rädern befahrbar und zielen auf natürliche Weise darauf ab, Staub und Partikel zu entfernen, bevor sie in die reinen und kritischen Bereiche gelangen. Bei der Verwendung von Einwegmatten ist dies nicht möglich.

Bitte sehen Sie sich ein Video an, wie eine Dycem ESD WorkZone Matte verlegt wird:


Dycem lässt sich leicht in Ihre bestehenden Anlagen integrieren und hat eine Lebensdauer von 3-5 Jahren. Wir können Ihre vertraglichen Anforderungen unterstützen und ein effizientes Schutzsystem bereitstellen, welches Ihnen die vollständige Kontrolle gibt.

Reduzieren Sie statische und ESD-Gefährdungen und führen Sie unsere bewährte und effektive, langlebige Antistatiklösung ein, um das Vermeidbare zu verhindern.

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